Karnevalistischer Familienabend mit eigenen Kräften

05.03.2016

Der diesjährige Familienabend fand in diesem Jahr aufgrund einiger Terminschwierigkeiten an Mitfasten statt, was der karnevalistischen Ausrichtung jedoch überhaupt keinen Abbruch tat. Traditionell waren wieder ausschließlich Vereinsmitglieder an der Programmgestaltung beteiligt und legten klasse Darbietungen in der festlich dekorierten Vereinshalle hin.

Das Gesamtkorps unter der Leitung von Dirigent Wolfgang Litt eröffnete den Abend mit dem „Arosa-Marsch“ und einem einem flotten Teil aus der mexikanischen Fantasie „El-Dorado“. An beiden Stücken konnte sich der musikalische Fortschritt des Korps messen lassen. Sodann durfte der erste Vorsitzende Hans-Jürgen Paulus seine Begrüßungsworte an die leider nur spärlich erschienenen Gäste richten.

Das Gesamtkorps unter der Leitung von Wolfgang Litt

Die Ehrungen verdienter Vereinsmitglieder sind seit Jahren ein fester Bestandteil des Familienabends. Geehrt wurden in diesem Jahr für 25 Jahre inaktive Mitgliedschaft Rolf Ungermann, Werner Mertens, Karl-Josef Theißen sowie Petra und Ulrich Mertens und für 25-jährige aktive Vereinszugehörigkeit zweiter Vorsitzender Erik Sluijsmans. Die Geehrten erhielten die silberne Vereinsnadel und eine Urkunde.

v. li. n. re.: Kassiererin Nadine Hanf, Erik Sluijsmans, Werner Mertens, Karl-Josef Theißen, Petra Mertens, Rolf Ungermann, Ulrich Mertens, 1. Vors. Hans-Jürgen Paulus

Unter der bewährten Leitung der „Show-Master“ Erik Sluijsmans und Uli Kreutz startete der karnevalistische Teil des Abends mit einem „lautlosen“ Sketch. Marion Schröder und Nicole Rausch hatten es sich zur Aufgabe gemacht, das Publikum ohne Worte jedoch auf sehr humorvolle Weise zu begrüßen. Der auf Pappschildern gemalte Dialog der beiden taugte so richtig als Eisbrecher und kam im Saal sehr gut an.

Wortlos glücklich: Marion Schröder & Nicole Rausch

Danach folgte der Auftritt eines „Fastelovendsjeck uss Kleevrankrisch“ in Person von Daniel Samadello. Unter dem Titel „Gebt mir ein A“ gab der eingefleischte Trommler seine Sicht auf die Anschaffung der neuen Klappenflöten und das seitherige Musizieren im Spielmannszug preis. Seine komplett in Reimform dargebrachte Rede konnte auch in diesem Jahr das Publikum wieder begeistern.

„Fastelovendsjeck uss Kleevrankrisch“ Daniel Samadello

Beckenspieler Achim Rausch bewarb sich in seiner Vorführung für die Sendung „Supertalent“ und zwar als … Beckenspieler. In seinem kurzen Auftritt hatte Achim in seiner unnachahmlichen Art die Lacher auf seiner Seite.

Als Beckenhalter ein Supertalent: Achim Rausch

Die Dancing Queens Claudia Von Contzen-Paulus, Ulrike Paulus, Nicole Unkel, Simone Kreutz, Marion Sluijsmans sowie Anita Marx zeigten unter der Leitung von „Schleifer“ Tim Mertens wie man vom „Rollator-Geschwader“ zur sportlich-fitten Tanzgruppe innerhalb kürzester Zeit mutieren kann. Eine Rakete und eine Zugabe waren den sportlichen Damen und ihrem Vorturner garantiert.

Die Dancing Queens sportlich & fit

Im nachfolgenden Sketch zeigte Marktfrau Annegret alias Nicole Rausch, dass sie Ihren Göttergatten „Häbäht“ (man schreibt es, wie man’s spricht!) erst nach einigen Tagen eigentlich nicht vermisst, sich aber dennoch mal bei der Polizei erkundigt, ob nicht irgendwo ein Individuum gleichen Namens abgegeben worden sei. Dieser Auftritt von Nicole konnte wiederum alle Gäste voll und ganz überzeugen.

Schon seit Jahren stellt der Auftritt des Manns von Frau Antje einen Höhepunkt des Familienabends dar. Erik Sluijsmans wusste auch an diesem Abend in lustiger und lockerer Art mit Begebenheiten aus Ehe, Familie, Freizeit und Verein den Nerv seiner Zuhörer zu treffen.

Der Mann von Frau Antje“ Erik Sluijsmans

Zum Finale konnte Ulrich Kreutz noch einen besonderen Augenschmaus präsentieren. Die Babalu-Dancers (Sandra Mertens, Nicole Unkel, Nadine Hanf, Elena Lambertz, Susanne Paulus und Manuel Hanf) hatten wiedermal keine Kosten und Mühen gescheut um ihre Performance als „exotische Hühner“ auf’s Parkett zu bringen. Komplett in schwarz gehüllt mit weißen und neonfarbenen Huhn-Kostümen „betackert“ führten sie auf der in Schwarzlicht getauchten Bühne einen fetzigen Tanz auf. Besonders erwähnenswert ist die Tatsache, dass Manuel Hanf als eingesprungenes Aushilfshuhn für die erkrankte Sabine Berners binnen Wochenfrist sämtliche Schritte und Abläufe der Darbietung lernen musste. Das Ergebnis war einfach super.

Die „Babalu-Dancers“ als exotische Hühner bei Tageslicht betrachtet.

Exotische Hühner im Schwarzlicht

Nach einer reichhaltigen Verlosung konnte der Vorsitzende Hans-Jürgen Paulus das Publikum verabschieden und bedankte sich bei den aufgetretenen Künstlern für die Kreativität und die Bemühungen, Jahr für Jahr ein tolles Programm auf die Beine zu stellen. Schade, dass dieses Engagement nicht durch einen breiteren Publikumszuspruch honoriert wird.

Probetag

05.03.2016

Im Hinblick auf ein für Herbst 2017 geplantes Konzert hat das TPK in den vereinseigenen Räumen einen Probetag absolviert. Dirigent Wolfgang Litt konnte sich über die fast vollzählig erschienenen aktiven Spielleute freuen und präsentierte etliche neue Stücke, die in verschiedenen Registerproben angerissen werden sollten. Da die Bedingungen und auch Verpflegung optimal waren, wurde bis 17.00 Uhr äußerst konzentriert gearbeitet. In der abschließenden Manöverkritik wurde schnell klar, dass dieser Tag sehr produktiv war und Wiederholungen durchaus gewünscht sind.

Frühshoppen

07.02.2016

Zum zweiten Mal nach 2014 hatte das TPK zum karnevalistischen Frühschoppen in seine Proberäume eingeladen. Bei leckerer Erbsensuppe und gekühlten Getränken konnte ab 11 Uhr 11 dem „jecken“ Treiben gefrönt werden. Während der über den Tag verteilt gut besuchten Veranstaltung wurden bei schmissiger Fastelovendsmusik etliche Polonaisen und Tänzchen aufs Parkett gelegt. Gerade auch die kleinen Gäste hatten ihren Spaß an diesem geselligen Nachmittag. Wir bedanken uns bei allen Gästen für ihr kostümiertes Erscheinen.

GENERALVERSAMMLUNG

20.11.2015

Pünktlich um 20.00 Uhr konnte der Vorsitzende Hans-Jürgen Paulus knapp 40 Mitglieder zur diesjährigen Generalversammlung begrüßen. Nach einer Gedenkminute für die im vergangenen Jahr verstorbenen Vereinsmitglieder und die Terroropfer der schrecklichen Anschläge in Paris folgte ein kurzes Resümee des eher ruhig verlaufenen Vereinsjahres und ein Ausblick auf künftige Aufgaben und Vorstellungen. Hans-Jürgen sprach das nicht so tolle Abschneiden bei den Verbandsfesten an und wünschte sich für die Zukunft mehrere konzertante Auftritte für das Korps. Der gute Weg in der Ausbildung unter Wolfgang Litt soll weiterhin konsequent verfolgt werden und eventuell um die Schaffung einer Blockflötengruppe erweitert werden. Abschließend bedankte sich der Vorsitzende noch bei seinen Vorstandskollegen, den Mitgliedern und allen Helfern für die geleistete Hilfe und Vereinsarbeit.

Im anschließenden Geschäftsbericht ließ der scheidende Schriftführer Michael Lambertz das vergangene Jahr aus Sicht des TPK im Detail Revue passieren und nannte den aktuellen Mitgliederstand.

Der Verein setzt sich 2015 wie folgt zusammen:

- 55 aktive Spielleute einschl. 13 aktive Ehrenmitglieder,
- 9 inaktive Ehrenmitglieder,
- 11 in Ausbildung befindliche Kinder und Jugendliche sowie
- 235 inaktive Mitglieder.

Kassiererin Nadine Hanf konnte ebenfalls von einem ruhigen und stabilen Geschäftsjahr sowie ausgeglichenen Ein- und Ausgaben berichten. Die drei Kassenprüfer bestätigten Nadine eine saubere und einwandfreie Kassenführung und schlugen der Versammlung die Entlastung des Gesamtvorstandes vor. Diese wurde denn auch einstimmig angenommen.

Wiederwahlen gab es bei den darauffolgenden Wahlen zum ersten und zweiten Korpsführer: Uli Kreutz marschiert weiterhin dem Verein voran und Jörg Käfer springt als Vertreter ein. Dirigent Wolfgang Litt wurde ebenso durch Wiederwahl bestätigt wie der Fördervereinsdelegierte Uli Kreutz. Als neuer Schriftführer fungiert Marko Heusch ab sofort im Vorstand des TPK. Die Wahl eines Fördervereinshauptdelegierten nach dem Ausscheiden von Franz-Josef Prümmer wurde mangels Kandidaten auf einen späteren Zeitpunkt verschoben.

Unter Punkt „Verschiedenes“ konnte der Verbleib des früher im Vereinslokal Brandenburg vorhandenen Bildes der im 2. Weltkrieg gefallenen Vereinsmitglieder geklärt werden. Nach einem Ausblick auf das am 28. und 29. Mai 2016 in Kalterherberg stattfindende Verbandsfest mit der Band „One Way“ und einer Runde auf den Verein konnte der Vorsitzende Hans-Jürgen Paulus die harmonisch verlaufene Versammlung gegen 22.30 Uhr schließen.

Der neue Vorstand des TPK

v.l.n.r.: 2. Vorsitzender Erik Sluijsmans, 2. Korpsführer Jörg Käfer, Schriftführer Marko Heusch, Kassiererin Nadine Hanf, 1. Korpsführer Uli Kreutz, 1. Vorsitzender Hans-Jürgen Paulus

GROSSKIRMES

19. - 22. September 2015

Zum Auftakt der diesjährigen Großkirmes konnte der Junggesellenverein „De Puckele“ am Freitag wieder zahlreiche Besucher beim Aufstellen des festlich geschmückten Kirmesbaums am Dorfplatz begrüßen.

Am Samstagabend beteiligten wir uns am gemeinsamen Kirchgang der Ortsvereine. Der Kirchenchor „St. Cäcilia“, die „Harmonie“ und das TPK rundeten durch gekonnte musikalische Vorträge den von Herrn Pastor Schnitzler geleiteten Festgottesdienst ab. Die Inthronisation der neuen Schützenmajestäten nach der Messe im Eifeldom hat sich etabliert und gibt der Zeremonie einen würdigen Rahmen.

Der Kirmesball mit der beliebten Cover-Band „One Way“ scheint mittlerweile wieder beim Publikum auf große Resonanz zu stoßen. Auf jeden Fall war dies der bestbesuchte Ball seit etlichen Jahren. Bis an den frühen Morgen wurde ausgelassen „abgerockt“.

Der Kirmessonntag stand als Familientag im Programm mit Kinderschminken, einem Clown-Auftritt, etc. Am Abend stellte die junge Band „Vennomenal“ zum wiederholten Male in Kalterherberg ihr Können unter Beweis. Dieser Auftritt hätte sicherlich mehr Zuhörer verdient gehabt. Schade war auch, dass bei den Fahrgeschäften die Auto-Scooter fehlten und somit für die Teenies und Jugendlichen wenig Unterhaltung auf dem Kirmesplatz vorhanden war. Der Abend konnte bei Musik des DJ-Teams des Jugendraums gemütlich ausklingen.

Wie immer fand am Montag das traditionelle „Hahneköppen“ unter der Leitung des Turnvereins statt. Nachdem das amtierende Hahnenkönigspaar von TV und Trommler-& Pfeiferkorps bei herrlichem Königswetter zur Vereinshalle geleitet wurde, schritt man gegen 14.00 Uhr zur Tat. Unter den sechs hart kämpfenden Kandidaten konnte schließlich Lukas Krüger den Kopf des Hahnes hinter den Ohren abtrennen und machte seinen Wohnort Kleinfrankreich damit zum „Königreich Kleinfrankreich“. Gegen 18.00 Uhr wurde der neue Hahnenkönig Lukas mit seiner Königin Selina in Begleitung des Trommler- & Pfeiferkorps in die von den Nachbarn festlich geschmückte Königsresidenz nachhause geleitet. Da Lukas aktives Mitglied im SV, in der Feuerwehr und bei den „Puckele“ ist, konnte er dort noch viele seiner „Untertanen“ begrüßen.

Das herbstliche Regenwetter am Dienstag konnte der guten Kirmesstimmung keinen Abbruch tun. Bei anfänglichem Nieselregen konnte der Festzug letztendlich noch glimpflich über die Bühne gehen. Am frühen Abend fand die Kirmes mit der Ermittlung des „Kappenkönigs“ ihr wohlverdientes Ende. In diesem Wettbewerb gelang es dem letztjährigen Hahnenkönig Sven Jentges, die alte Flöteclubskappe auf der aufgebauten Holzstange zu platzieren.

Mit dem alten Hahnenkönig zur Halle

Mit dem neuen Hahnenkönig nachhause

Hahnenkönig Lukas Krüger mit reizender Entourage

Die Zukunft des Vereins